Am 31.3.1980 beschloss der Vereinsvorstand des TSV, eine Bogenschützen- und eine Schachabteilung zu gründen. Während die Schachabteilung mangels größeren Interesses bald aufgegeben wurde (Günther Probsdorfer und Gerhard Lutz wurden in Aichach bzw. München sehr erfolgreiche Schachspieler), besteht die Abteilung Bogenschießen seit nunmehr 25 Jahren.
Die Gründung
Für den 2.5.1980 wurde vom TSV zur Versammlung in den Gasthof Häuserer geladen. Anwesend waren 15 Interessenten, darunter auch der damalige TSV-Chef Hermann Zanker sowie das Vorstandsmitglied des TSV Max Demmelmair. In der Chronik aus dem Jahr 1980, geführt vom damaligen Chronisten Otto Breitwieser, heißt es wörtlich:
„Nachdem der Schützenverein schon einmal den vergeblichen Versuch unternommen hatte, eine Bogenabteilung einzuführen, nahm sich 1980 der TSV dieser Sache noch einmal an.
Hedwig und Horst Czipanski, die früher schon in München und dann nach ihrem Wohnortwechsel nach Hilgertshausen zwei Jahre lang bei den Sittenbacher Schützen ihrem Hobby frönten, waren vom TSV-Vorstand daraufhin angesprochen worden, und so hielt man am 2.5.80 eine erste Interessentenversammlung in der Gaststätte Häuserer ab, nachdem in der TSV-Generalversammlung am 31.3.80 die geplante Erweiterung der A bteilungen um die Bogenschützen und Schachspieler publik gemacht wurde.
Die Skepsis der Veranstalter zeigte sich darin, dass TSV- Vorsitzender Hermann Zanker und Vorstandsmitglied Max Demmelmair zugegen waren - um wenigstens nicht ganz alleine dasitzen zu müssen.
Die Skepsis war zum Glück überflüssig; bei der Interessentenversammlung, die gleichzeitig die Gründungsversammlung darstellte, waren viele Interessierte da - hauptsächlich Jugendliche. Es waren zugegen Jürgen Tuher, Reinhard Gleixner, Hans Kölbl, Wolfgang Pracek, Alfred Lugsch, Eugen Winkelmair, Helmut Dorer, Heinz Feuerecker, Andreas Zitzelsberger, Christian Goldbach, Klaus Feuerecker, Hannelore Gold und natürlich Hedwig und Horst Czipanski und die bereits Erwähnten, Hermann Zanker und Max Demmelmair. Alle sind gleichzeitig Mitglieder des TSV. Sofort aufnehmen ließen sich Jürgen Tuher, Hannelore Gold und Reinhard Gleixner. "Mal sehen" meinte Eugen Winkelmair, alle anderen bekundeten ihre Haltung mit einem Fragezeichen in der Anwesenheitsliste. Sicheres Interesse ließ auch Otto Breitwieser, der verhindert war, durch Hermann Zanker bekunden. "
Diese 5 Personen liessen sich sofort aufnehmen und sind somit die Gründungsmitglieder. Hedwig und Horst Czipanski, Hannelore Gold Reinhard Gleixner Jürgen Tulzer Von diesen fünf gehört heute keiner mehr der Abteilung an. Volksschullehrer und damals Gemeinderat Otto Breitwieser war an diesem Tag verhindert, hatte aber schon vor der Gründungsversammlung seinen Beitritt angekündigt und war 14 Tage nach der Gründung am 16.5.80 das sechste Mitglied.
Die Abteilung wuchs bis zum Juli 1980 relativ schnell heran: 24.5. Andrea Nagl, Tochter des damaligen Gemeinderatsmitglieds aus Niederdorf und des heutigen Naturschutzwarts Josef Nagl, 30.5. Thomas Füracker (später langjähriger Pistolenreferent bei den Ilmtalern, damals ebenfalls 14 Jahre jung), 6.6. Manfred Guderley (Sohn des Inhabers und heute Chef der gleichnamigen Heizungsbaufirma) 13.6. Christian Goldbach, Sohn des späteren langjährigen SPD-Chefs von Hilgertshausen
Am 4.7.1980 folgten Sieglinde Breitwieser und ihre Zwillingsschwester Doris Zierer, die sich in Schrobenhausen vom Spargelturnier zum Beitritt animieren lassen hatten. Eicke Kirchmayr trat der Abteilung ebenfalls am 4.7.80 bei. Eicke Kirchmayr wurde zusammen mit den im Jahr 1980 eingetretenen noch verbliebenen Mitgliedern Thomas Füracker, Manfred Guderley, Christian Goldbach und Doris Zierer laut Herbstversammlung der Bogenschützen vom 10.11.1984 zwar nachträglich zum Gründungsmitglied ernannt, aber kein seriöser Chronist oder Historiker kann solch eine Konstruktion jemals anerkennen, denn Gründungsmitglied ist nur der, der am Tag der Gründung auch anwesend ist und sich am Tag der Gründung als Mitglied eingetragen hat.
Bis Dezember 1981 konnte sich die Abteilung nur noch zögerlich verstärken: Hans Greisl, Franz Tulzer, Gernot Trathnigg und Heidi Thaller sorgten für den Ausbau auf 17 Mitglieder im Dezember 1981.
Die weitere Entwicklung der Mitgliederzahlen: Ende 1983: 35 Mitglieder, Mai 1990: 53 Mitglieder, Ende 1993: 69 Mitglieder, 1997 war der Höchststand mit 97 Mitgliedern, im Mai 2002 beim 20-jährigen Jubiläum waren es 73 Mitgliedern, davon 20 Aktive. Der aktuelle Stand 2005 beträgt gleichfalls 73 Mitglieder.
Die Gründungsscheibe wurde vom l. Bürgermeister Erwin Schmid gestiftet und am 3.8.1980 bei mehr als 30 Grad im Schatten mit 18 Pfeilen auf 30 m auf eine Luftpistolenscheibe mit Blattlwertung ausgeschossen. Gewonnen hat sie Sieglinde Breitwieser mit einem Neuner. Die Scheibe ist heute im Gasthaus Fottner in Thalmannsdorf zu besichtigen.
Die Örtlichkeiten
Geschossen wurde zunächst in einer Mulde hinter den zwei Tennisplätzen zum Hang der ehemaligen Schuttgrube hin. Den Platz stellte die Gemeinde zur Verfügung. War der Platz ohnehin schon sehr knapp für die Turnierentfernung der Herren 90 m und auch nicht besonders breit, dafür aber uneben, so musste wegen des Neubaus weiterer Tennisplätze die Abteilung weichen. Nur wohin? Bäcker Georg Kornprobst hatte ein Einsehen und stellte seine Wiese an der lim zur Verfügung. Der neue Bogenplatz wurde am 8. Oktober 1983 eingeweiht. Probleme gab es immer wieder mit der Genehmigung des Platzes durch das Landratsamt, dem die Nähe zur Hm nicht gefallen wollte. Am 21.6.1986 wurde das vorerst noch offene Häuschen an der Ihn eingeweiht. Heute stehen mehr als zehn Scheiben bis zu 90 m Entfernung auf dem Platz. Leider werden die 90 Meter ja nicht mehr geschossen, das war immer die Nagelprobe für die männlichen Schützen.
Im Kellergang des Sportheims war zunächst als Notlösung eine Trainingsmöglichkeit für kalte Tage geschaffen worden. Mit finanzieller Unterstützung seitens der Gemeinde konnte die Turnhalle in Altomünster an einem Abend in der Woche zum Training im Winter belegt werden, bis in Tandern die Turnhalle gebaut wurde. In dieser wird nun im Winter zweimal wöchentlich trainiert. Nachdem der Platz an der Um nach einem Regen immer eher für eine Wasserschlacht gut gewesen war als zum Bogenschießen, wurde die Drainage in Angriff genommen mit dem Erfolg, dass heute die Wasserstände auf der Wiese erträglicher geworden sind. Wohl nichts ausgerichtet hätte die Drainage jedoch gegen das Hochwasser im Februar 1990. Die wacklig gewordenen Treppenstufen wurden ebenfalls heuer neu ausgerichtet.
Entwicklungen
Mit Datum Freitag, 25. Juli 1980 wurde die Abteilung als neues Mitglied des BSSB (Bayerischer Sportschützenbund in Hochbrück) eingetragen.
Die schießsportlichen Anfänge waren zäh: eine Passe von drei Zehnern bei drei Pfeilen im Training wurde z.B. in der Chronik extra erwähnt, außerdem kostete sie den (erwachsenen) Schützen eine Runde Schnaps für die (erwachsenen) Mitschützen auf der Scheibe. Unsere Spitzenschützen brauchten heute einen betuchten Sponsor nur für diese Ausgaben, wenn es diesen Brauch heute noch gäbe! Schnapszahlen kosteten ebenfalls eine Runde. Bald wurde nach der Gaststätte Häuserer in Hilgertshausen das Gasthaus Fottner in Thalmannsdorf zum Stammlokal, das häufig aufgesucht wurde. Bogenfremde Aktivitäten wie Nageln (erfunden von den „Alten Herren" -AH- des TSV, die früher auch häufig Stammgäste in Thalmannsdorf waren) oder Kegeln beim Gasthaus Schmid in Petershausen (Sept. 80 bis Dez. 81) kamen hinzu und waren recht beliebt.
Auf den geheiligten Rasen des TSV durften die Bogenschützen erstmals am 2.8.81 beim Demo-Schießen in der „Sportwoche", als sie vor einer Riesenkulisse an Zuschauern, die ihnen noch dazu ganz nahe auf den Pelz rückten, in der Halbzeit des Fußball-Endspiels auf dem Fußballplatz als Werbung für den Bogensport einige Pfeile auf eine Scheibe schössen. Da haben die Knie gezittert! Doris Zierer hatte die besten Nerven und gewann.
Die Abteilung war in den Anfangsjahren sehr viel auf Fahnenweihen umliegender Vereine unterwegs, wurde aber immer wieder mit Sanitätern verwechselt oder, als die Schützen dann deswegen extra ihre Bögen mitnahmen, als „Indianer" belächelt. In Hilgertshausen wurden die Bogenschützen jovial als „Dorfindianer" tituliert, der Schützenmeister als „Oberhäuptling". 1987 erhielt der TSV eine neue Standarte, die von den Bogenschützen dann auf Fahnenweihen mitgeführt wurde.
Mit dem Arbeitsdienst haperte es wie in vielen anderen Vereinen auch - die Mittel waren die gleichen wie in anderen Vereinen: arbeiten oder zahlen. Dieses Rezept wurde aber wieder aufgegeben.
1984 stiftete das älteste Mitglied, Toni Müller, eine Königskette. Diese wurde als erste von Heidi Thaller gewonnen und 1985 von Hans Greisl. Der Schützenkönig wurde seitdem nicht mehr ausgeschossen.
Die schießsportlichen Aktivitäten nahmen stetig an Umfang zu. Neben der Teilnahme an Vereins-, Gau-, Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften wurden Leistungsnadeln erworben und nationale und internationale Sternturniere besucht, zeitweise wurde auch der Jugendfernwettkampf durchgeführt. Viele Turniere der umgebenden Vereine werden weiterhin regelmäßig besucht, so das Sittenbacher Raiffeisenpokalturnier oder das Spargelturnier und das Lenbachturnier in Schrobenhausen. Beim Krautkopfturnier in Ismaning stoppte uns einmal die Polizei, weil wir das Teilnehmergeschenk, einen Krautkopf, allzu deutlich im Wagenheck sichtbar drapiert hatten.
Dazu kamen diverse Wettkämpfe zu Hause:
Platzrekorde, Jahresmeisterschaften, Preis- und Pokalschießen zum Sportfest des TSV, Königsschießen, Partnerschießen, Lampenschießen, Fünfkampf, Rangliste, Becherschießen (gestiftet von Heidi Thaller), Joker(Weihnachts-)schießen, Apfelschießen, Handicap-Wanderpokal von Evi Quade, Bogenbiathlon, Luftballonschießen, Sparkassenschießen, Osterschießen, Glücksschießen, Winterpokal (gestiftet von der Gaststätte Fottner in Thalmannsdorf), Frühlingserwachen auf Tierbilder, Wurstschießen, Demonstrationsschießen auf dem Sportplatz, Schnupperschießen im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde, Gauditurnier, Hilgertshauser FIT A, Einstandspokale (z. B. Toni Müller 10.2.1984) u.a.
1991 wurde Eicke Kirchmayr mit der Luftpistole Gauschützenkönig im Schützengau Altomünster und sein Sohn Björn gleichzeitig Gau-Jugendschützenkönig mit dem Luftgewehr. Das hat manche gewaltig gewurmt und es gab wegen der Pistolenwertung einigen Ärger. Im Jahr daraufgab es dann eine eigene Pistolenkette. Eicke Kirchmayr, Bernd Holzschuh und Otto Breitwieser waren ab 1992 einige Jahre aktiv beim Dreiwaffenturnier in Mainburg (Luftgewehr, Luftpistole und Bogen je 30 Schuss). Dieser Wettkampf wurde von diesen dreien danach auch mehrfach in Hilgertshausen organisiert. Seit einiger Zeit wird diese eher exotische Sportart hier nicht mehr durchgeführt; die Reminiszenzen in Form von Urkunden und Pokalen weilen ebenfalls in der Gaststätte Fottner in Thalmannsdorf. Vielleicht geht nach dem Neubau des Schützenheims der Ilmtaler Schützen auf Gauebene wieder einmal etwas zusammen???
Am 1. August 1993 feierte die Gemeinde mit mittelalterlichem Gepränge ihr 1150-Jahr-Fest. Natürlich waren wir Bogenschützen dabei und hatten an der Auffahrt zu den Tennisplätzen unseren Stand aufgebaut. Die Interessenten ließen uns den lieben langen Tag keine Ruhe, so dass wir von den anderen Aktivitäten im ganzen Dorf überhaupt nichts mit bekamen. Am nächsten Tag gab es etliche Sonnenbrände zu behandeln, weil die Sonne am l. August unbarmherzig mit über 30 Grad herunterbrannte.
Einen Versuch, das gesellschaftlich Vereinsleben etwas zu aktivieren startete Gerhard Blum im Jahr 2000 mit der Einführung eines Stammtisches der Bogenschützen im TSV-Sportheim. Diesem Stammtisch war leider nur eine kurze Lebenszeit beschieden.
Veränderungen in der Abteilungsführung
Nach zehn Jahren Amtszeit als Schützenmeister trat Horst Czipanski, der 1980 von den Bogenschützen Sittenbach her kommend die Abteilung gegründet und geleitet hatte, im Juli/August 1990 zurück, ebenso Sportleiterin Hedwig Czipanski. In der vom damaligen TSV-Vorsitzenden Erich Pfeffer einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde sodann der vormalige 2. Schützenmeister Rudi Fottner zum neuen Ersten gewählt.
Ebenfalls nach weiteren zehn Jahren trat im April 2000 Rudi Fottner aus beruflichen Gründen vom Amt des l. Schützenmeisters zurück. Nun trat eine kritische Situation ein, da die Abteilung ernsthaft von Auflösung bedroht war. Der zweite Schützenmeister Gerhard Blum erklärte sich schließlich bereit, unter gewissen Voraussetzungen den Verein weiter zu führen. Diese für die Versammlung überraschenden Voraussetzungen erzwangen während der Wahl erst einmal eine einstündige Zwangspause mit Gesprächen zwischen TSV-Vorstandsmitgliedern und der Bogenabteilungs-Führung in spe im Nebenzimmer des Sportheims, bis die Wahl dann fortgesetzt werden konnte.
Die jetzige Vorstandschaft blieb allerdings seit diesem 14.4.2000 konstant mit dem Ersten Schützenmeister Gerhard Blum und Zweiten Schützenmeister Otto Breitwieser, Sportleiter Eicke Kirchmayr, Kassiererin Heidi Thaller und Schriftführer Detlef Ohler. Als Jugendsportleiter gab es zuerst ein Triumvirat aus Ralf und Jörg Thaller und Thomas Kornprobst, bevor 2001 nur noch Jörg und Ralf übrig blieben und nach den Neuwahlen vom 23. März 2002 Jörg Thaller alleine dieses Amt inne hatte. Seit 2003 bekleidet Sportleiter Eicke Kirchmayr diesen Posten in Personalunion.
Sportliche Erfolge, besondere Ehrungen
Die allererste Einladung zu einem Turnier führte den Verein am 15.6.1980 nach Schrobenhausen-Mühlried: Horst und Hedwig Czipanski und Jürgen Tulzer nahmen teil. Jürgen schoss nach nur einmonatigem Bestehen der Abteilung bereits 1016 Ringe in der Schülerklasse. Am 25.7.1980 erzielte Jürgen 301 Ringe auf 30 Meter!
Die richtig „großen" sportlichen Erfolge im Verein kamen aber erst später. Sie lassen sich mit den Namen einiger Leistungsträger der Abteilung assoziieren, die den Namen Hilgertshausen zumindest in Schützenkreisen in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt gemacht haben und weiterhin bekannt machen. Allen voran ist dies unser Superschütze Robert Blum und Karin Schichta. Die Abteilung kann aber schon vor Karin und Robert einige sehr gute Schützen aus dem Altersbereich unter 21 Jahren vorweisen. Ich erinnere hier an die damaligen Schüler, Jugendlichen und Junioren Dieter Maier aus Senkenschlag, die Mannschaft mit Ralf und Jörg Thaller und Thomas Kornprobst sowie Jörg Faust aus Petershausen, die alle ebenfalls früher schon auf Deutschen Meisterschaften waren. Aus letzter Zeit muss man natürlich unseren fünffachen DM-Teilnehmer „Walli" (Jürgen Wallner) nennen, ebenso die Namen Daniel Reich, Johannes Pfister, Beate Pointner und die Hofstetters erwähnen und es kommen ja auch wieder junge Hoffhungsträger nach. Unsere beiden Blankbogenschützen Detlef Ohler und Gerhard Becker bewundere ich außerdem immer wieder, wie sie das Ziel so ganz ohne Visier treffen.
Die größte Ehrung in der Gemeinde wurde schließlich Karin Schichte und Robert Blum zu Teil, sie durften sich im Rahmen einer Feierstunde am 27.12.2001 im Sitzungssal der Gemeinde als Nummer 6 und 7 ins Goldene Buch der Gemeinde eintragen und sich zu den beiden Pfarrern Leopold Höllriegl und Alfred Suyter, den beiden Altbürgermeistern Georg Raßl und Johann Obeser sowie Lehrerin Friederike Pfeiffer gesellen. Damit wurden sie für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen geehrt: Karin als Deutsche Meisterin und Robert als mehrfacher Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften, an der Europameisterschaft 1999 in Lilleshall/England (18. Platz Einzel, 6. Platz Mannschaft) und für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Junioren vom 17. - 23.7.2000 in Beifort/Frankreich. Die deutsche Mannschaft erzielte in Beifort ganz überraschend Platz l mit 15 Ringen vor Frankreich. Robert war es nicht vergönnt, bei den drei gewerteten Mannschaftsmitgliedern dabei zu sein, aber allein die Aufnahme in das Viererteam, von dem die besten drei gewertet werden, ist ein Riesenerfolg.
Eine weitere Ehrung für verdiente Sportler der Gemeinde zusammen mit Tennis-Ass Gabi Reisländer aus Tandern erhielt Robert am 18. Dezember 2004 für seine doppelte Deutsche Meisterschaft 2004.